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So gelingt echte Selbstfürsorge

Die Sache mit dem Stress ist dir nicht neu.

Du weißt längst, dass chronischer Stress sich ungünstig auf deine Gesundheit auswirkt.


Du schläfst schlechter.

Greifst beim Essen zur ungesunden, weil viel zu süßen oder hochkalorischen Variante.

Deine Stimmung verfinstert sich.

Und auch die chronischen Entzündungsprozesse in deinem Körper bleiben Dank der anhaltenden Stressreaktion immer schön am Laufen.


"JA, SCHÖNER MIST!" könntest du jetzt sagen.

"Danke, Dany. Jetzt mach mir bloß noch ein schlechtes Gewissen. Hab ich doch eh schon.

Aber leb du mal mein Leben. Dann siehst du, dass hier nicht irgendwo 'Extrazeit' rumliegt, die ich mal eben ganz entspannt in meine Stressbewältigung stecken kann."

Das verstehe ich sooo gut! Hab als Mama von 2 Kids, Partnerin, Unternehmerin, Freundin und Freigeist auch so ganz und gar keinen Bock auf irgendein weiters To Do. Glaub mir.

Gleichzeitig habe ich glücklicherweise meine Neurodermitis.


Moment?

Neurodermitis als 'Glücksfall'?


Naja. Nervig ist sie. Keine Frage!


Und gleichzeitig weist sie mich äußerst unsanft mit einem fiesen Schub direkt darauf hin, wenn ich nicht allzugut für mich gesorgt habe.


Und da kommen wir direkt an einen ganz wichtigen Punkt:

Meine Haut spiegelt auch ganz genau wieder, was eben KEINE ausreichende SELBSTFÜRSORGE ist.


DAS kannst DU von meiner Haut lernen:


Ein supersonder Pflegebad mit 'Mama-entspann-dich-mal'-Zusatz.

Ist total nett. Keine Frage.

Hilft es mir nachhaltig gegen meinen Neurodermitisschub?

NEIN.


Der Wellnessnachmittag mit meiner Freundin:

Ein wahrer Lichtblick im turbulenten Alltag.

Doch senkt er WIRKLICH mein Stresslevel?

Also so schön er auch sein mag: Anhaltend ist der Effekt nicht.


Was ich damit sagen will:

SELBSTFÜRSORGE meint eben NICHT diese vermeintlichen Wellnessmomente.

Auf die wir oft genug auch noch ewig lang hinfiebern.


SELBSTFÜRSORGE bedeutet vielmehr:

  • dass du auf dich und deine Grenzen achtest.

  • dass du dich bewusst gesund ernährst.

  • dass du selbstmitfühlend mit dir umgehst.

  • dass du keine Perfektion von dir erwartest.

  • dass du trainierst, um deinem Körper & Geist Gutes zu tun.

  • dass du Zeit im Freien verbringst.

  • dass du ausreichend Wasser trinkst.

  • dass du für einen erholsamen Schlaf sorgst.

  • dass du dich mit deinen Lieblingsmenschen umgibst.

  • dass du über den Tag verteilt immer wieder für kleine Momente der Entspannung sorgst.


JEDEN TAG.



Für all diese Dinge ist die Datenlage eindeutig:

Sie senken nachhaltig und effektiv dein Stresslevel.


Wirken damit gesundheitsförderlich. Und das auch weit über den akuten Moment hinaus.

Sie wirken schmerzlindernd.

Mildern PMS, Migräne, Wechseljahresbeschwerden und chronische Erkrankungen wie z.B. Neurodermitis und Schilddrüsenfunktionsstörungen.

So senkst du zudem dein Risiko für Herzkreislauferkrankungen. Und sogar dein Krebsrisiko wird gemindert.

Auch falls du eine Gewichtsreduktion anstrebst, gelingt diese nur dann nachhaltig, wenn du nicht im 'Stressmodus' bist. Denn im Stressmodus hält dein Körper zu deiner Sicherheit an deinen Fettreserven fest. Schließlich könntest du sie ja brauchen.


Und falls du jetzt müde lächelst und dir denkst:

"Allein beim Anblick der Liste, fühle ich mich gestresst, weil ich nicht wüsste, wie ich das schaffen soll."


Keine Sorge.

Setz dir klitzekleine MIKRO-ZIELE.

Und feiere das Erreichen eines jeden noch so kleinen Ziels.


Wie das aussehen kann?


Zum Beispiel so:

Du nimmst dir vor, diese Woche jeden Tag eine Runde im Freien zu drehen.

Wie lang? Erstmal egal.

Hauptsache, du bewegst dich an der frischen Luft.

Mache es so niedrigschwellig wie möglich. Je leichter es für dich umsetzbar ist und je besser du es in deinen Alltag integrieren kannst, desto schneller wird es zu deiner neuen Gesundheitsgewohnheit.

Ohne die du schon bald nicht mehr sein magst.

Und schwupps: Ist's so selbstverständlich für dich, wie duschen oder Zähne putzen.


Also, los geht's:


Was ist DEIN MIKRO-ZIEL für diese Woche?

Teile es gern in den Kommentaren.


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